Readen


Hallo ihr Lieben,

in den letzten Tagen bin ich wieder mehr dem Lesen als dem Stricken verfallen – liegt wohl an den sommerlichen Temperaturen. Da gibt es für mich nichts endspannenderes, als ein luftiges Schattenplätzchen aufzusuchen und ein gutes Buch zu lesen. Heute möchte ich euch zwei vorstellen: Ausgelöscht von Cody McFadyen und von einer meiner Lieblings-Autorinnen Schattenblume von Karin Slaughter.

 

 

 

Ausgelöscht: Smoky Barret und die anderen Hochzeitsgäste blicken auf das Brautpaar vor dem Altar. Plötzlich durchbricht Motorenheulen die Stille. Ein schwarzer Mustang hält vor der Kirche. Die Tür öffnet sich, und eine frau wird auf die Straße gestoßen. Ihr Kopf ist kahl geschoren, die Haut von blutigen Ritzern übersäht. Sie taumelt auf den Altar zu, fällt auf die Knie und stößt einen lautlosen Schrei aus.

Die Frau ist vor sieben Jahren spurlos verschwunden. Aber sie kann nicht über das reden, was ihr zugestoßen ist: Jemand hat eine Lobotomie an ihr durchgeführt und zentrale Nervenbahnen ihres Gehirns durchschnitten. Sie ist nicht tot, vegetiert aber als leblose Hülle vor sich hin. Es wird weitere Opfer geben.

 

 

 

Gleich mal vorne weg: die Frau, um die es im Klappentext geht, wurde nicht lobotomiert. Da ist dem Verlag wohl ein Druckfehler passiert. Es treten aber andere Opfer in dem Roman in Erscheinung an denen diese Operation sehr wohl durchgeführt wurde.

Das Buch ist sehr gut geschrieben und verfügt über zahlreiche spannende Momente. Es punktet auch mit witzigen Dialogen, wie man es im realen Leben halt auch hält, auch romantische Augenblicke finden in dem Buch seinen Platz. Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Wobei der zweite Teil für meinen Geschmack etwas zu langatmig war, da hätte der Autor die Geschichte etwas anders verlaufen lassen können. Das Ende ist allerdings überraschend. Nichts desto trotz ein Buch, das man so schnell nicht mehr aus der Hand legt, wenn man sich mal eingelesen hat. Man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht!

 

 

Schattenblume: Ein Geseldrama hält ganz Heartsdale in Atem. Bei dem Überfall auf die Polizeistation wurde ein Polizist erschossen und Chief Jeffrey Tolliver schwer verwundet. Zudem befindet sich eine Schulklasse im Gebäude. Kinderärztin und Rechtsmedizinerin Sara Linton setzt alles daran, die Kinder zu beruhigen und ihrem geliebten Jeffrey das Leben zu retten. Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

 

 

 

 

 

 

Ich mag die meisten Bücher von Karin Slaughter. Manche sind etwas langweilig und zäh zu lesen, aber dieses Buch hat es wieder einmal geschafft, mich zu fesseln. Durch das abdriften in die Vergangenheit der beiden Hauptprotagonisten Sara und Jeffrey bringt sie Spannung in die Geschichte. Auch wenn Sara und Jeffrey schon in früheren Büchern vorkommen, ist es kein Problem sich in der Story zurecht zu finden. Man braucht für diesen Roman nicht das “was früher geschah”. Spannend aber nicht grausam!

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