Jojo Moyes–Ein ganzes halbes jahr


Hallo ihr Lieben,

dieses Buch war schon lange auf meiner Leseliste. Um so größer war die Freude, als ich es als Neuzugang in meiner Mediathek entdeckte und natürlich gleich auslieh.

Über das Buch hatte ich schon soviel gehört und mir auch eine LP aus dem Netz herunter geladen. Diese LP war dann auch ausschlaggebend, dass ich diese Geschichte

unbedingt lesen wollte!

 

 

Jojo Moyes – Ein ganzes halbes Jahr – Roman – 527 Seiten

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Die Geschichte:

Lou Clark, eine junge Frau ohne Job und wenig Perspektiven, bekommt im Jobcenter die Aufgabe sich als Pflegerin für einen behinderten Mann zu bewerben.

Nicht unbedingt die Arbeit die sich Lou vorgestellt hat, einem sabbernden Mann den Mund abzuwischen und auch auf die körperliche Pflege ist sie nicht gerade scharf.

Aber eine bessere Alternative steht ihr nicht in Aussicht, außer sie wäre bereit sich in einer Polebar halbnackt an einer Stange zu turnen.

Ihr zukünftiger Schützling entpuppt sich schließlich als attraktiver Mitdreißiger der durch einen Verkehrsunfall an den Rollstuhl gefesselt ist und nur noch

einen Arm und den Kopf bewegen kann.

In den ersten Wochen ist ihr Will Traynor total unsympathisch, weil er einfach nur ekelhaft ist und sie mit seiner sarkastischen und oft beleidigenden Art nicht klar kommt.

Dann findet sie den Grund heraus warum sie, die überhaupt keine Qualifikation für die Pflege eines Behinderten hat, die Stelle bekommen hat ändert sich alles.

Für sie beginnt die aufregenste und emozionalste Zeit ihres Leben……

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Mein Fazit:

Schon lange hatte ich nicht mehr ein so emotionales und berührendes Buch gelesen! Abschnittsweise hab ich Rotz und Wasser geheult, weil mir diese Geschichte so nah ging.

Die Handlung polarisiert, das war auch im Buch sehr gut dargestellt, da gab es Verständnis bei den Einen und Entsetzten bei den Anderen.

Meine Gedankengänge waren zwischen “das kann er doch unmöglich machen!” bis “würde ich so ein Leben leben wollen?”. Ich war hin und her gerissen.

Die Vorstellung, das jemand aus meiner Familie so ein Schicksal hätte wie Will ist schon schlimm genug,

die Vorstellung, das dieser Mensch dieses Schicksal nicht hinnehmen will und seine eigene Entscheidung darüber trifft ob er leben oder sterben möchte

ist noch schlimmer! Ich war hin- und hergerissen zwischen dem Verständnis für Will für seineausweglose Situation und zu Lou,

die alles daran setzte diesem Mann zu zeigen, dass das Leben auch mit dieser Behinderung lebenswert sein kann.

Die Geschichte regt zum Nachdenken an, es lässt einen nicht mehr so schnell los! Es hinterließ bei mir unglaublich viele Emotionen und Gedanken die ich jetzt erst mal

verarbeiten muss und über die ich noch reichlich nachdenken kann.

Unbedingt lesen!

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