Ich hab mein Herz in …. Heidelberg … und auch anderswo verloren


Einige meiner Mitreisenden ließen diesen Satz fallen,  als wir den ersten Blick auf Heidelberg werfen konnten. Ich kannte und kenne das Lied zwar nicht, finde ihn aber passend. Heidelberg ist eine wunderschöne Stadt, einen Besuch oder eine Reise wert, nicht nur für kulturell Interessierte. Auch Landschaftlich hat die Gegend seinen Reitz.

Aber erst mal ein dickes Hallo! Jetzt war es ja einmal ein paar Tage ruhiger. Die letzte Woche war recht anstrengend, also im Sinne von Tage voller Aktivität und da war einfach kein Platz mehr für Schreiben. Erst ein paar Tage Schulung am schönen Wolfgangsee, dann ein Tag Arbeit und dann eine Zwei-Tagesfahrt nach Heidelberg. Eine Woche also wie man es sich nicht besser wünschen kann. Der Wolfgangsee zeigte sich auch von seiner schönsten Seite und so waren die Schulungstage fast wie Urlaub. Der kurze Abstecher zur Arbeit war dann auch nicht mühsam und das Aufstehen am Freitag um halb vier Uhr in der Früh um rechtzeitig zum Reisebus nach Heidelberg zu gelangen viel auch nicht so schwer Smile.

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Unser erster Stopp war in  Stuttgart. Dort hatten wir etwas Zeit um uns die Beine in der Stadt zu vertreten, bevor wir die 2011 neu erbaute Stadtbibliothek am Mailänderplatz besuchten. Leider empfing uns Stuttgart mit Regen, also zogen wir es vor, nach einem Abstecher durch die tolle Markthalle mit ihren vielen Köstlichkeiten,  uns mit einer Ladung Kaffee oder Tee die Müdigkeit aus den Adern zu puschen. In der Stadtbibliothek hatten wir dann eine Führung. Eine wirklich tolle Einrichtung für eine große Stadt, mit vielen Möglichkeiten der Nutzung, sieht man mal vom Lesenutzen ab. Es werden ja über das Jahr hindurch zahlreiche Veranstaltungen in dem Gebäude ausgeführt. Also ich wüsste schon wie ich meine Freizeit in Stuttgart verbringen könnte Winking smile.

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Am nächsten Tag weckte mich die Sonne schon früh und nichts hielt mich mehr in den Federn. Alle anderen schliefen noch tief und fest, aber mich zog es in die noch ruhigen Straßen von Heidelberg. In dieser kurzen halben Stunde kann ich schon sagen, hab ich mein Herz ein bisschen an Heidelberg verloren. So ohne Menschenmassen in den Straßen und Gassen zeigte sich die Stadt von ihrer charmantesten und schönsten Seite. Früh aufstehen bei Stadtbesichtigungen kann ich im allgemeinen empfehlen. Es lohnt sich fast immer die ruhigen Morgenstunden für einen Streifzug durch die Gegend zu machen, egal wo!

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Nach dem verdienten Frühstück, wartete die Stadtführung auf uns. Nach dem Abstecher in den wunderschönen ehemaligen Lesesaal der Universität seilten wir vier uns aber ab. Die Führerin war zwar sehr kompetent, hatte viel Fachwissen vorzuweisen und sprach auch gut verständlich, allerdings auch sehr leise. Das konzentriert zuhören war uns einfach zu mühsam und da am Abend eh noch eine Führung mit dem Nachtwächter auf dem Programm stand, hatten wir kein schlechtes Gewissen uns vom Rest der Truppe zu trennen.

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Nach der Bibliothek, in der eine interessante Ausstellung alter Schriften zu bewundern ist, den wunderschönen Kirchen und dem – mittlerweile – großem Gewusel in der Fußgängerzone der Altstadt, wollten wir natürlich auch noch auf den Schlossberg. Dort hinauf gelangt man mehr oder weniger gemütlich mit der Bergbahn, wenn man denn genug Muße hat und sich in einer gefühlt Kilometer langen Schlange anstellen will. Oder man geht die paar 100 Höhenmeter auf zwei Beinen hinauf. Mein Kollege und ich entschlossen uns für letzteres und wählten den Aufstieg mit den 300 Stufen. Kein Problem wenn man halbwegs fit ist Open-mouthed smile.

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Oben hat man einen wunderschönen Ausblick über Heidelberg und das flache Hinterland. Der schöne Schlossgarten lädt zum Verweilen ein und wer möchte kann auch das Schloss besichtigen. Das haben wir uns aber erspart. Am Späten Nachmittag genossen wir dann noch eine Schifffahrt auf dem Necker. Die sanften Hügel, der dichte Wald und die darin versteckten Häuser und Burgen waren einfach nur schön anzusehen.

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Tags darauf hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen von Heidelberg. Der Weg nach Hause führte uns noch nach Ulm. Auch dort wartete eine Stadtführung auf uns. Diesmal seilten wir uns aber nicht ab. Das Ulmer Münster ist schon sehenswert. Die Größe beeindruckend, nicht nur von außen. Wunderschöne Häuser findet man in der Altstadt, ob mit fantastischer Fassadenmalerei oder Fachwerk. Ganz besonders schön und etwas versteckt, das Fischerviertel. Mit seinen zahlreichen Restaurants und Gastgärten lädt es auch zum Verweilen und Innehalten an.

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Nun hat mich der Alltag also wieder. Ich denke aber noch oft und gerne an die paar Tage in Heidelberg. Ich hab nicht nur viel Neues gesehen und einiges an Geschichte erfahren, auch hab ich die Zeit mit netten Menschen verbringen dürfen, bekannten und neuen. Eine weitere Bereicherung in meinem Leben Smile.

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