Rezension: Andreas Gruber-Todesreigen


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Andreas Gruber – Todesreigen

Thriller

571 Seiten

Preis: € 9,99 [D] / 10,30 [A] / 13,90 [sFr]

Buchinfo Verlagsseite


Verlagstext:

Nachdem eine Reihe von Kollegen auf brutale Art Selbstmord begangen haben, wird Sabine Nemez – Kommissarin und Ausbilderin beim BKA – misstrauisch. Vieles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung und deren von Rache getriebenes Opfer hin. Sabine bittet ihren ehemaligen Kollegen, den vom Dienst suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder, um Hilfe. Doch der verweigert die Zusammenarbeit, mit der dringenden Warnung, die Finger von dem Fall zu lassen. Dann verschwindet Sabine spurlos, und Sneijder greift selbst ein. Womit er nicht nur einem hasserfüllten Mörder in die Quere kommt, sondern auch seinen einstigen Freunden und Kollegen, die alles tun würden, um die Sünden ihrer Vergangenheit endgültig auzulöschen …


Mein Eindruck:

Juhuhuu, er ist wieder daaaah – also nicht der mit dem Schnauzbart, sondern Maarten S. Sneijder. Der niederländische Profiler mit den Clusterkopfschmerzen, die er mit Hilfe von Akkupunkturnadeln und Marihuana in den Griff bekommt, und dessen trocken bissige Art bei seinen Kollegen und Schülern für wenig Sympathiepunkte sorgen. Aber ich mag den Typen, der ist so herrlich unkonventionell und ehrlich. Ich hab mich auf diesen neuen Fall mit ihm und Sabine Nemez gefreut. 

Sabine Nemez beißt sich diesmal fast die Zähne aus und gerät an ihre körperlichen Grenzen. Denn nicht jeder in der Polizeitruppe ist daran interessiert, dass sie diesen Fall löst. Von Sneijder kann sie sich keine Unterstützung erhoffen, er ist vom Dienst suspendiert. Trotzdem scheint er mehr über die Opfer und die Hintergründe zu wissen und legt der Kommissarin inständig nahe, die Finger von dieser Causa zu lassen. Natürlich hält diese davon nichts und so gräbt sie immer tiefer und tiefer im Morast und deckt Ungeheuerlichkeiten auf, die für Köpfe rollen sorgen könnten. Und begibt sich damit in tödliche Gefahr ….

Andreas Gruber hat mich auch diesmal nicht endtäuscht. Der Fall spielt direkt im Umfeld der BKA und ist sehr spannend beschrieben, menschlich wie auch bildlich. Die Gier nach Geld und Ruhm, die gesetzestreue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu korrupten Drecksäcken macht und die vor nichts zurückschrecken, sorgt schon für einen dicken Hals. In der Zeit driftet die Geschichte hin und her. Durch die datumszeitlichen Angaben treibt man zwischen den Ermittlungen und den Geschehnissen in der jüngeren Vergangenheit hin und her, bis sich diese zwei Handlungsstränge schließlich zusammenfinden. Über weiter zurückliegende Ereignisse bekommt man ein klares Bild sich damals zugetragen hat und warum nun passiert, was passiert.

Mein Fazit:

Ich bin ja nicht so der Fan davon, aus einer taffen Ermittlerin Superwoman zu machen, Sabine Nemez ist am Ende diesen Falls für meinen Geschmack zu sehr geworden. Trotzdem war “Todesreigen” sehr spannend geschrieben und die Handlung in sich schlüssig.  Bin gespannt was der Autor weiter ausheckt, denn “Todesreigen” ist der Auftakt der zweiten Trilogie rund um das Ermittlerduo. Es deutet einiges “auf etwas Neues” hin. Ich freu mich jedenfalls schon auf den nächsten Fall mit Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez!


Von mir bekommt der Thriller Red roseRed roseRed roseRed rose von Red roseRed roseRed roseRed roseRed rose.

Herzlichen Dank an den Goldmann Verlag für dieses persönliche Leseexemplar!




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