Vanessa Lafaye–Summertime: Die Farbe des Sturms


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Vanessa Lafaye – Summertime: Die Farbe des Sturms

Roman

416 Seiten

Preis: € 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90

Buchinfo Verlagsseite


Verlagstext:

Ein Sturm zieht auf, der alle Geheimnisse ans Tageslicht bringen wird …

Florida, 1935. In Heron Key sind die Beziehungen zwischen den Einwohnern so verworren wie die Wurzeln der Mangrovenbäume. Fast zwanzig Jahre sind vergangen, seit Henry die Stadt verlassen hat, um in Europa zu kämpfen. Die ganze Zeit hat Missy auf ihn gewartet. Als gutes Dienstmädchen kümmert sie sich um das Baby und das Haus der Familie Kincaid und zählt bis zu seiner Rückkehr die Sterne. Nun ist er zurück, doch in dem Veteranen erkennt sie kaum noch den einst stolzen Mann. Als eine weiße Frau in der Nacht vom 4. Juli halbtot am Strand gefunden wird, gerät Henry in Verdacht. Während die Anspannung in der kleinen Stadt weiter ansteigt, fällt das Barometer – der verheerendste Tornado aller Zeiten zieht auf. Im Auge des Sturms offenbaren sich Tragödien, lüften sich Jahrzehnte alte Geheimnisse – und Missys und Henrys Liebe wird auf die Probe gestellt …


Mein Eindruck:

So, jetzt hab ich es auch mal endlich gelesen. Das Buch war so ein klassischer “Mir gefällt das Cover, das nehm’ ich”-Kauf. Diese Anwandlungen habe ich von Zeit zu Zeit. Bin ich da die einzige? Wohl kaum! Rezensionen über das Buch gibt es ja schon reichlich. Die meisten schreiben mit viel Begeisterung über die Geschichte. Jetzt gebe ich gerne noch meinen Senf dazu Smile.

Grundsätzlich hat mir die Geschichte gut gefallen, doch finde ich, wird man durch den Klappentext doch in die Irre geführt! Es dreht sich zwar auch ein bisschen um die Liebe, aber, und so schreibt es die Autorin auch am Ende, dass sie mit ihrer Geschichte auf die schwierige Situation der WW1-Veteranen aufmerksam machen wollte. Diese Info ganz am Schluss fand ich persönlich total interessant. Sie verweist darin auf eine Internetseite der Florida Keys. Darauf ist alles detailliert beschrieben, sowohl über die Veteranen, als auch über den verheerenden Hurrikan von 1935. Dies ist der zweite Schwerpunkt der Handlung. Der Hurrikan hat in jenem Jahr tatsächlich schlimm gewütet und viele hundert Menschen das Leben gekostet. Natürlich kommt auch die Rassentrennung und all die damit verbundenen Extreme in der Handlung vor, werden aber eher nur angeschnitten.

Mein Fazit:

Zu lesen ist der Roman wirklich gut, ab und zu war ich in einem regelrechten Sog, besonders als der Hurrikan los brach. Persönlich fand ich es gut, dass es weniger um die Liebe, denn um die Geschehnisse in dem Südstaaten-Städtchen ging. Etwas zu einfach löste die Autorin für meinen Geschmack gewisse Schlüsselstellen (die “Bösen” sterben, die “Guten” kommen fast alle davon). Klar, Leser wünschen sich ein Happy End, doch hier hätte die Autorin durchaus mehr Mut zur Realität beweisen können! Trotzdem hatte ich ein nettes Leseerlebnis.

Von mir bekommt das Buch Red roseRed roseRed rose von Red roseRed roseRed roseRed roseRed rose.



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