Rezension: Mark Douglas-Home: Sea Detecvie: Der Sog der Tiefe


978-3-499-27247-9

Mark Douglas-Home – Sea Detective: Der Sog der Tiefe

Kriminalroman

411 Seiten

Preis: € 9,99 [D] / 10,30 [A]

Buchinfo Verlagsseite


Verlagstext:

Cal McGill ermittelt

Durch die schmutzige Windschutzscheibe seines Wagens sieht er die junge Frau. Ganz reglos schaut sie aufs Meer, eine gefühlte Ewigkeit lang. Cal McGill packt die Neugierde – was hat sie an den entlegenen Strand getrieben, was sucht sie dort? Seine Neugier mündet in einen neuen Fall, als er herausfindet, dass 26 Jahre zuvor eine andere junge Frau am selben Strand stand, bevor sie ins Meer ging. Laut Angaben der Polizei tötete sie sich selbst und ihr ungeborenes Kind. Cal kommen Zweifel an dieser Version, doch bei seinen Nachforschungen gerät er an eine Küstengemeinde, die beharrlich schweigt. Zu beharrlich.
Band 2 der schottischen Krimireihe um den «Sea Detective».


Mein Eindruck:

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Cal McGill ist Meeresbiologe, Umweltaktivist und er hilft im Meer verschollene oder vermisste Menschen aufzuspüren. Da ihm seine Arbeit mitunter sehr belastet, vor allem wenn er für verzweifelte Eltern Kinder sucht und findet, verschlägt es ihn an die raue Küste Schottlands, um dort Abstand und Ruhe zu finden. In Poltown begegnen ihm recht eigenbrötlerische Menschen, vor allem Fremden gegenüber sind sie nicht sehr offen. Das bekommt nicht nur Cal zu spüren. Violet, die in den Ort gekommen ist, um mehr über ihre Mutter herauszufinden, ergeht es ebenso. Cal ist vom ersten Moment an fasziniert von ihr und beschließt ihr zu helfen herauszufinden welches Drama sich mehr als 20 Jahre zuvor in dem Küstendorf zugetragen hat……

Auf diesen zweiten Band mit Cal McGill war ich echt gespannt. Band 1 hat mir sehr gut gefallen. Die Arbeit, die Suche nach Vermissten hat mich sehr überrascht. Mir bot sich mal etwas ganz Neues im Krimisektor. Es war interessant zu erfahren, wie der Meeresbiologe mit Hilfe von moderner Technik, aber auch mit einfachen Hilfsmitteln seine Recherchen macht und festigt und so zu einem Ergebnis kommt. Daher hab ich mir auch in “Der Sog der Tiefe” wieder eine fesselnde und spannende Story erwartet. Leider bedarf es in der Handlung nicht so seiner Fähigkeiten, wie es in Band 1 der Fall war. Die Handlung konzentrierte sich mehr auf die Personen, die unmittelbar mit Violet und ihrer Mutter zu tun hatten. Die Story selber ist nicht schlecht aufgezogen. Man erfährt nach und nach was sich zugetragen hat und welche Rolle gewisse Nebencharaktere darin gespielt haben. Auch der Umweltschutzgedanke floss mit in die Handlung und die damit verbundenen Gegner ebenso. Das Für und Wider gut in Szene gesetzt. McGils Know-how bekommt leider nur wenig Raum geboten.

McGill selber ist ein Charakter, den ich eigentlich ganz gut finde, ist aber noch ausbaufähig. Durch Band 1 weiß ich ja schon einiges über ihn, über sein Privatleben und über seine Kindheit. Violet war anfangs schwer einzuschätzen, einerseits Mutig andererseits zutiefst verängstigt. Mary Anderson, eine zentrale Figur in der Handlung, nette alte Dame oder doch eher schlaue Spielleiterin? Duncan, menschenscheuer Sonderling aber doch irgendwie liebenswert. Der Roman ist mir recht vielen Charakteren gespickt, die man sich aber gut merken kann und die sich gut in die Geschichte einfügen.

Mein Fazit:

Persönlich kamen mir Cal McGills Potenzial in der Handlung zu kurz. Die Haupthandlung und die gut eingefügte Nebenhandlung war aber gut umgesetzt. Die Spannung war aber doch recht niedrig angesiedelt und kam erhöhte sich erst zum Ende hin etwas. Das lag vor allem daran, dass die Handlung recht vorhersehbar war und es nicht wirklich überraschende Wendungen gab. Ablenkungsmanöver ja, für die Polizei, aber nicht für den Leser.

Band 1 bekam von mir damals drei Red roseRed roseRed rose. Mittlerweile würde ich ihm vier Red roseRed roseRed roseRed roseergeben. Denn er war weitaus spannender und hatte mehr von einem SEA DETECTIVE in sich als Band 2. Hier ist ist die Rezension dazu.


Ich vergeben aufgrund meiner Gedanken oben im Fazit Red roseRed roseRed rose von Red roseRed roseRed roseRed roseRed rose.

Herzlichen Dank an den Rowohlt Verlag für dieses persönliche Leseexemplar!


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