Brotzeit ist die schönste Zeit….


…so der Text eines höchst sinnfreien Liedes aus meiner Jugend. Trotzdem erinnere ich mich immer wieder an diesen Refrain. Blöderweise ist es nämlich auch so ein Ohrwurm, der einem nicht so schnell wieder aus dem Sinn geht. Aber er passt zu diesem Beitrag, denn heute wiedme ich mich wieder mal dem Brotbacken.

Meine Brotbackereien in der Vergangenheit waren zwar reichlich, aber doch eher nicht zufriedenstellend. Mehr als einzelne gute Ergebnisse konnte ich nicht wirklich verbuchen – geschmacklich ok, optisch naja. Das lag an verschiedenen Faktoren wie ich meine. Allem voran dem Faktor Zeit. Denn gutes – nein – hervorragendes Brot braucht neben Mehl, Salz und Wasser, vorallem Zeit. Da fehlt ja wohl die Hefe!, wird sich nun so mancher denken. Stimmt! Aber nicht weil ich sie nicht verwende, aber ich verwende nur noch ganz wenig im Verhältnis zum Mehl. Das war auch so ein Punkt mit dem ich in der Vergangenheit nicht zufrieden war. Zuviel Hefe auf die Menge Mehl. Geschmacklich gefiel mir das ganz und gar nicht. Nun hab ich mich durch diverse Backblogs gelesen und ein paar tolle Seiten entdeckt, bei denen das Verhältnis Mehl/Hefe einfach stimmt. Das Brotbacken macht mir jetzt wieder richtig Spaß. Eine große Hilfe ist mir da mein ganz besonderer Helfer. Es ist der Combigarer, der mit seinen Dampfschwaden das Brot wunderbar befeuchtet, es schön aufgehen lässt und ausbäckt, und ihm eine fantastische Rinde gibt. Genau so wünsche ich mir mein Brot!

Mein erstes Brot mit dem neuen Küchengerät ist von dem tollen Brotblog Hefe und mehr

Jetzt fletze ich hier auf der Couch, neben mir schnurrt Kater Seppi, ein gemütliches Feuer knistert im Kamin und es riecht wunderbar nach frischem selbstgebackenem Brot.

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Der Teig wurde nicht einfach schnell angerührt, nein, er hatte Zeit zu gehen. Wurde lange von Hand geknetet, liebevoll gefaltet und gedreht, um dann noch eine Auszeit (mangels eines Garkörbchens) in einer Glasschüssel zu nehmen. Danach im heißen Ofen unter Dampf ausgebacken. Sieht es nicht herrlich aus? Nicht nur ich war begeistert von dem Ergebnis, auch meine Mädels fanden es klasse! Die Saaten geben dem Brot Biss und das Bier, welches ich eh nicht trinke, geben ihm zusätzlich Geschmack. Das Brot passt super zu einer herzhaften Jause.

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Lust es nachzubacken? Das Rezept für das Saaten-Bierbrot findest du hier.

 

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