Mördersuche in den Gassen von Prag: Andreas Gruber-Die schwarze Dame [Rezension]


9783442480265_Cover

Zur Verfügung gestellt vom Goldmann Verlag.

Autor: Andreas Gruber

Titel: Die schwarze Dame

Genre: Thriller                                    Umfang: 381 Seiten

ISBN:  978-3-442-48026-5                   Taschenbuch

Preis: € 9,99 [D] /€ 10,30 [A] / 13,90 [sFr]

Auch als ebook erhältlich.

Buchinfo Verlagsseite

Der Autor:

Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

QUELLE: Verlagsseite


Verlagstext:

Auf der Suche nach einer spurlos verschwundenen Kollegin wird der Wiener Privatermittler Peter Hogart nach Prag geschickt. Doch die Goldene Stadt zeigt sich Hogart von ihrer düstersten Seite: Mit seinen Ermittlungen sticht er in ein Wespennest und hat binnen Stunden nicht nur eine Reihe äußerst zwielichtiger Gestalten, sondern auch die gesamte Prager Kripo gegen sich aufgebracht. Nur die junge Privatdetektivin Ivona Markovic, die gerade eine Reihe bizarrer Verstümmelungsmorde untersucht, scheint auf Hogarts Seite zu stehen. Als die beiden bei einem Anschlag nur knapp dem Tod entrinnen, wird klar, dass es eine Verbindung zwischen ihren Fällen geben muss. Und dass ihnen die Zeit bis zum nächsten Mord davonläuft …


Mein Eindruck:

Andreas Gruber zählt für mich zu den besten Thrillerautoren österreichs. Seit ich das erste Buch von ihm gelesen habe – Todesfrist – bin ich ein Fan. Mit seinen etwas extremen Ermittlercharakteren hat er mich total überzeugt, ganz vorne weg natürlich Maarten S. Snijder. Aber auch seine andere Serie um Ermittler Walter Pulaski fand ich ganz toll. Nun gibt es also diesen neuen Helden: Peter Hogart.

Auf den ersten Kapiteln war ich dann doch etwas hin und hergerissen. Kann mich der Thriller so mitreißen, wie all die anderen Bücher des Autors. Erst mal konnte er es nicht. Peter Hogart gehört als Ermittler zwar auch zu den Charakteren, die ich gerne mag. Nicht so Standard oder versifft oder von sich selbst überzeugt, sondern genau das Gegenteil. Obwohl trinken und rauchen tut er schon auch. Aber er hat auch so ein paar Komplexe, besonders wenn es um Frauen geht. Die Handlung an sich ist auch ganz gut. Der Klappentext ist schon recht ausführlich, daher gehe ich darauf auch nicht näher ein.

Im nördlichen Teil der Prager Burg, direkt angrenzend an die Burgmauer, lag das Goldene Gässchen. Dieses letzte Stück eines mittelalterlichen Prags wirkte mehr als ärmlich, zumal es sich dabei nur um einen schmalen Weg aus Pflastersteinen mit windschiefen buckligen Häusern handelt.

Seite 115

Die Beschreibungen von Prag sind sehr bildhaft und schön beschrieben. Wer schon mal in der Stadt war, wird sich an einige Plätze sicher auch erinnern, so wie ich. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht so recht mitreißen. Zufällig las ich dann irgendwann, dass Die schwarze Dame ein früheres Werk des Autors war und es sich bei dem Thriller um eine Neuauflage handelt. Das merkt man dem Stil schon an, die Handlung wirkt gerade durch die ausführlichen Beschreibungen manchmal auch etwas zäh.

Mein Fazit:

Wenn man all die anderen Bücher des Autors kennt, so wie ich, fehlt doch das gewisse Etwas. Das liegt aber wohl daran, dass es sich bei dem Thriller, wie oben bereits erwähnt, um ein frühes Werk des Autors handelt. Die Geschichte ist aber gut, die Charaktere gefielen mir auch. Die szenischen Beschreibungen sind gut beschrieben, man kann sich die Gassen und Plätze richtig gut vorstellen. Wäre das mein erster Andreas Gruber, wäre ich begeistert. So hat der Thriller doch ein paar Schwächen.


Von mir bekommt der Thriller Red roseRed roseRed rose von Red roseRed roseRed roseRed roseRed rose.

Herzlichen Dank an den Verlag und das bloggerportal für dieses persönliche Leseexemplar.

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