Verirrt in der australischen Wildnis: Jane Harper-Ins Dunkel


978-3-499-27473-2

Zur Verfügung gestellt von Rowohlt Polaris.

AutorIn: Jane Harper

Titel: Ins Dunkel

Originaltitel: Force of Nature

Thriller                                                                     Umfang: 412 Seiten

ISBN:    978-3-499-27473-2                                   Paperback

Preis: € 14,99 [D] /€ 15,50 [A] / 14,90 [sFr]

Auch als ebook erhältlich.

Buchinfo Verlagsseite

Leseprobe

AutorIn:

Jane Harper ist Journalistin beim Herald Sun. Sie lebt in Melbourne. Mit ihrem Erstling «Hitze» gewann sie den wichtigsten britischen Krimipreis, den «Gold Dagger».

QUELLE: Verlagsseite


Verlagstext:

Grausamer als die Natur ist nur der Mensch.
Fünf Frauen unternehmen eine Wanderung durch den australischen Busch, organisiert von ihrer Firma, ausgerüstet nur mit Kompass und Landkarte.
Tage später kommen nur vier von ihnen zurück.
Aaron Falk, Ermittler der australischen Polizei, muss die vermisste Alice Russell unbedingt finden. Sie ist seine Informantin bei einem Unternehmen, das unter dem Verdacht der Geldwäsche steht. Alice kennt nicht nur die Machenschaften der Firma, sondern auch die dunklen Geheimnisse ihrer Kolleginnen, mit denen sie unterwegs war. Die Wildnis ist unerbittlich, lange wird Alice hier nicht überleben. Doch die wahre Gefahr droht von ganz anderer Seite …


Mein Eindruck:

Mehrere Tage im australischen Busch zu verbringen stelle ich mich recht gruselig vor. Auch wenn ich gerne in der Natur unterwegs bin, ist es für mich nichts Erstrebenswertes, dies auch noch freiwillig machen zu wollen. 

Im Rahmen eines Team-Building-Workshops begeben sich zehn Teilnehmer eines Melbourner Unternehmens in die Wildnis. Ausgestattet nur mit dem Nötigsten, sollen die Männer- und Frauengruppe unabhängig voneinander, den richtigen Weg quer durch den Dschungel zu vorgegeben Übernachtungsplätze und hinaus aus dem Wald führen. Während die Männergruppe einige Tage später das vereinbarte Ziel erreichen, kommen von der Frauentruppe nur vier Stunden später verstört und verzweifelt dort an. Von Alice, der fünften Frau, fehlt jede Spur. 

Bereits im Prolog merkt man recht schnell, dass die wenigsten Teilnehmer das Team-Building freiwillig mitmachen. Aus den unterschiedlichen Abteilungen des Unternehmens wurden Mitarbeiter ausgewählt und sahen sich mehr oder weniger dazu gezwungen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. So bunt zusammengewürfelt die Truppe auch auf den ersten Blick schien, verband sie doch irgendetwas auf die ein oder andere Art. Während Rettungskräfte fieberhaft nach Alice, der verschwundenen Teilnehmerin suchen, erfährt man in Rückblicken nach und nach, was sich während der Tage im Wald in der Gruppe zugetragen hat. Wie die Teilnehmerinnen zueinander standen, was sie miteinander verband oder auch trennte. Ihre Stärken, ihre Schwächen, ihre Charaktere. Eines wurde recht schnell klar, ein Team-Building in dieser Gruppe wird schwierig. 

Aaron Falk und seine Kollegin Cooper begeben sich ebenfalls auf die Suche nach Alice. Sie ist eine wichtige Informantin, soll sie den Finanzpolizisten doch Beweise gegen das Unternehmen liefern, für das sie arbeitet. Ist Alice aufgeflogen und musste deshalb verschwinden? Oder hat sie jemand verschwinden lassen?  Die letzte, nur in Bruchstücken, erhaltene Nachricht der Verschwundenen, lässt dies vermuten.

Die Handlung hat durchaus ihre spannenden Momente, dafür sorgt schon allein die Szenerie in der Wildnis. Dazu gesellen sich noch grausame Morde aus früheren Zeiten, welche nicht restlos geklärt wurden. Der Mörder wurde zwar gefasst, doch gibt es noch einen Nachfahren, der auch in dem Wald untergetaucht sein soll. Dieses Wissen und geschickt gesetzte Blickwinkel auf die Gruppe aus der Entfernung, sorgen für so manche Gänsehaut. Richtig Spannung kommt aber nur im Ansatz auf. Falk und Coopers Arbeit empfand ich selber als recht oberflächlich. Die Ermittlungen gegen das Unternehmen empfand ich selber, als recht bescheiden.

Mein Fazit:

Ein recht solider Spannungsroman mit einer durchaus überraschenden Wendung am Ende. Für einen Thriller hätte  der Handlung aber durchaus noch mehr Gänsehaut und Kribbeln entlockt werden können. Ins Dunkel ist der zweite Fall von Aaron Falk, ist aber gut als Einzelwerk zu lesen. 


Von mir bekommt das Buch wlEmoticon-redrose.pngwlEmoticon-redrose.pngwlEmoticon-redrose.png von wlEmoticon-redrose.pngwlEmoticon-redrose.pngwlEmoticon-redrose.pngwlEmoticon-redrose.pngwlEmoticon-redrose.png.

Herzlichen Dank an den Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

 

 

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